Pressestimmen zur Sammlung Herzog
Martin Heller,
Direktor der Schule für Gestaltung, Zürich, heutiger Direktor
der Expo 2002,
im Katalog 'Weltgeschichte' 1989:
Die Sammlung von Ruth und Peter Herzog ist nichts weniger als eine Enzyklopädie des Lebens ... Sie formt das Bild unserer Realität nach eigenen, bisher noch wenig erforschten Mustern. Die innere Ordnung dieses im 19. und frühen 20. Jh. verankerten, sich aber als Teil fotografischer Gegenwart begreifenden Archivs widersteht denn auch jeder klassifikatorischer Vernunft. Namen, Daten, technische Verfahren oder ikonografische Stichworte erfassen sein Wesen und seine Struktur ebenso unzulänglich wie die Kriterien des Handels und des Auktionsgeschäfts. Statt dessen behauptet sich hartnäckig eine gleichsam reine Fotografie: als Gefäss unzähliger im geschichtlichen Prozess fixierter abgelegter und wieder freigegebener Bilder. Ihre Bedeutung ist ständig neu zu schaffen, ihre Aktualität zu rekonstruieren.
Thomas Bürgi,
BaZ-Magazin vom 24.2.1990:
Seit mehr als 25 Jahren sammelt der Basler Kunsthändler Peter Herzog Fotoalben und Einzelfotografien. Anhand dieser Fülle von fotografischen Dokumenten, so meinen bedeutende Fotopublizisten, liesse sich die Geschichte der Fotografie neu schreiben.
David Streiff,
Direktor des Bundesamt für Kultur BAK, im Katalog 'made in Switzerland'
1997:
In über zwanzigjähriger Sammlertätigkeit hat das Basler Ehepaar Ruth und Peter Herzog eine der grössten privaten Photosammlungen aufgebaut. Im Zentrum ihres Interesses steht die Photographie als historisches Dokument, vom Album des Amateurphotographen über die Bildreportage bis hin zu den Meisterwerken der ersten in unserem Land tätigen professionellen Photographen. Entstanden ist eine einmalige Dokumentation der verschiedensten Aspekte des Lebens in den letzten hundertfünfzig Jahren: Die Menschen in ihrem Heim, am Arbeitsplatz, das kleine oder grosse Ereignis, der technische Fortschritt, die Veränderung der Landschaften und Städte Bilder, die Einblick geben in vergangene Lebenswelten und gleichzeitig aufzeigen, welcher Moment, welcher Anblick, welche Darstellung für repräsentativ, bedeutsam, sich und einer Nachwelt erhaltenswert eingeschätzt wurde.
Hubertus von Amelunxen,
Kunst- und Medienwissenschaftler, Professor für Kunst und Gestaltung
an der Muthesius Hochschule, Kiel, im Katalog 'tomorrow for ever' März
1999:
Die Sammlung von Ruth und Peter Herzog hat ihre Einzigartigkeit durch den Sammler-Blick gewonnen, der nicht auf den Markt der Kunst schaut, sondern zu den Dingen der Geschichte, die uns in der Photographie als Spolien hinterlassen sind. Entstanden innerhalb des letzten Vierteljahrhunderts, besteht sie heute aus über 200'000 Photographien vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert.
Le Monde,
vor der Jammes-Auktion Oktober 1999:
Il n'échappera pas aux grands collectionneurs, comme le Britannique Michael Wilson, producteur des James Bond ou le Bâlois Peter Herzog, qu'outre les Charles Nègre et le fonde Blanquart-Evrard la vente n'offre aucun Atget, dont André Jammes est si amateur.
Roger Thérond,
ehemaliger Chefredaktor von 'Paris Match'. Aus dem Vorwort des Sammlungskatalogs:
... R.T. se retrouve alors dans les ventes aux enchères face à des collectionneurs étrangers qui n'hésitent pas à acheter une photographie plus de 100'000 francs: Pierre Apraxine (Collection Gilman), Werner Bokelberg, Manfred Heiting, Peter Herzog, Thomas Walter, Michael Wilson.
D. Girardin, Musée de l'Elysée, Lausanne,
Auszug aus einem Brief an D. Streiff betr. Photosammlung Herzog:
Il n'y a rien non plus de conséquent sur les collectionneurs privées, que nous connaissons bien, de Genève à Zurich. Il n'y a rien de sérieux sur la plus extraordinaire d'entre elles, la collection de Ruth et Peter Herzog, dont une partie a été achetée par la Confédération, et qui est de notoriété publique une des plus belles collections de photographies du XIXE siècle. Le conservateur de la photographie du Getty Museum, avec lequel nous travaillons régulièrement et avons quelques projets, nous envie d'avoir chez nous une collection aussi extraordinaire.
Le Monde, 23.3.2002,
Le gratin de la photographie à la vente de la collection Jammes:
Tout le gratin de la photographie était au rendez-vous jeudi de la dispérsion de la prestigieuse collection de photographies anciennes de Marie-Thérèse et André Jammes, qui s'achèvera vendredi chez Sotheby's Paris. Du marchand new-yorkais Hans Krauss au collectionneur Michael Sachs (Tel Aviv), en passant par le Suisse Peter Herzog, ou les directeurs de grands musées, nul ne manquait ...
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